Bis dahin werden die Tiere an einem geheimen Ort versorgt. Ein Sicherheitsdienst bewacht das Objekt 24 Stunden am Tag, um zu verhindern, dass die Vierbeiner gestohlen werden. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, hat einer der Halter die Pferde ausfindig gemacht und sich vor Ort erkundigt. Wie ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sagte, sei er aber äußerst höflich und friedlich geblieben. Wie berichtet fanden Tierärzte bei Untersuchungen der Pferde zahlreiche Mängel. Sie waren teils unterernährt, von Parasiten befallen oder verletzt. Einige Tiere hatten Abbrüche an den Hufen.
Die Pferde lebten bei freiem Auslauf auf einer Koppel  offenbar weitestgehend sich selbst überlassen. Wie ein Experte, der namentlich nicht genannt werden möchte, erklärte, lässt sich diese Haltung aber nicht mit dem Leben in freier Wildbahn vergleichen. Das Nahrungsangebot auf einer eingezäunten Weide ist begrenzt. Ohne Pflege drohen Schäden an den Hufen. In freier Wildbahn legen Pferde längere Strecken zurück, wodurch sich die Hufe abnutzen. Zudem verbreiten sich auf einer umzäunten Weide Krankheiten besser  beispielsweise durch Pferdemist.
Die Kosten für die Unterbringung und Pflege der Tiere zahlt vorerst der Landkreis. Laut Amtstierärztin Simone Heiden ist fraglich, ob der Kreis das Geld je zurückbekommt.