Die ersten Planungen für die Abschiedszeremonie durch die Feuerwehr liefen schon im Juni an, sagte Gemeindebrandmeister Cornelius Voyé: "Wir wollten es aber ganz unpolitisch, nur im Rahmen der Feuerwehr machen." Denn Ute Behnicke habe während ihrer Amtszeit die Einsatzkräfte nach ihren Möglichkeiten unterstützt und gefördert. "Wir waren sehr zufrieden. Wenn wir etwas brauchten, haben wir es zeitnah bekommen. Und wenn nicht, wurde es nur zurückgestellt", so Voyé. In der Zusammenarbeit habe Behnicke auch immer die richtigen Worte gefunden.
Damit die Vorbereitungen für die Abschiedszeremonie auch geheim blieben, wurden alle Feuerwehrleute zur Verschwiegenheit verpflichtet und Bürgermeisterin Behnicke zu einer Dienstberatung der Wehrführung eingeladen. Die fand auch statt, bis gegen 18 Uhr Alarm ausgelöst wurde. Zu dem eilten Voyé und Behnicke dann gemeinsam. Im Kurfürstenpark gab es aber keinen Notfall: Mit einem Spalier der Jugendwehren, der Aufstellung aller Einheiten samt Fahrzeugen und minutenlangem Sondersignal sowie im Beisein von Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald wurde Ute Behnicke nicht nur verabschiedet. "Wir wollten einfach Danke sagen", so Voyé. Für ihre Verdienste um die Feuerwehren wurde Behnicke auch die Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes verliehen.
Behnickes Nachfolger Mathias Perschall (SPD) tritt im November seinen Dienst an.