Seit 14 Jahren gibt es nahe dem Weg von Lindow nach Gühlen einen Adlerhorst. So lange betreut auch Gunter Genge, der verantwortlich für die Jagdpächtergemeinschaft der Drei-Seen-Stadt ist, dem Horst.

Informationen über den Raubvogel

Genge liebt die Natur. Also wollte er etwas zurückgeben und dafür sorgen, dass bei Passanten, die an dem Horts vorbeikommen, etwas über die Besonderheiten dort erfahren. Deshalb hat er in Eigenregie und in Absprache mit der Lindower Amtsverwaltung den Schaukasten gebaut. Darin hängen nun Informationen darüber, seit wann es den Fischadler am Gudelacksee gibt, und wie viele Junge seitdem jährlich geboren wurden.

Drei Jungtiere in diesem Jahr

Der Raubvogel-Nachwuchs wird jährlich beringt. In diesem Jahr konnten die Ehrenamtler Maximilian Bona und Henry Lange im Auftrag des Landesumweltamtes drei Jungadler auf diese Weise gekennzeichnet. Sie klettern dazu den Maste hoch, auf dem der Horst ruht, holen die Vögel behutsam heraus, verpassen ihnen die Ringe, wiegen die Tiere und erfassen die Daten, bevor sie wieder ins Nest gesetzt werden.
Hauptsächlich ernähren sich die Vögel von Weißfischen wie Plötze, Blei und Güster. Diese finden sich sowohl im Gudelack-, als auch im Vielitz- und Wutzsee. Auch Karpfen, Hechte oder Forellen stehen auf der Speisekarte der Raubvögel.