Vor allem die Versorgungsfahrzeuge sowie die Busse mit den an- und abreisenden Lagerteilnehmern seien eine enorme Belastung für das Dorf gewesen. "Dafür ist unser Ort einfach zu klein", erklärte Starke, der bis zur jüngsten Kommunalwahl zehn Jahre lang das Amt als Ortsvorsteher inne hatte. Durch die Lage auf der Halbinsel gibt es nur eine Zufahrtsstraße zum Lager.  Schwochow räumte ein, dass die Großlager 2006, 2013 und 2017  für den Ort eine ziemliche Belastung gewesen sind. Andererseits seien die jungen Menschen ein touristischer Werbemultiplikator für die Region. Schwochow  möchte dennoch die Probleme nicht unterschätzen. "Wir müssen abwarten, was die Zukunft bringt", erklärte er. Ausgeschlossen sei nichts. Laut Starke hatten die VCP-Vertreter angedeutet, dass frühestens 2022 ein erneutes Bundeslager geplant sei.