Wegen einer ganzen Reihe von Taten wird sich ein 34-jähriger Pritzwalker verantworten müssen, der am  Mittwoch vor der Polizei geflüchtet ist und erst nach einem Hubschraubereinsatz gefasst werden konnte. Polizisten hatten den Mann, der in einem Mazda unterwegs war, gegen 21 Uhr zwischen Luhme und Neumühl kontrollieren wollen. Er hielt jedoch nicht an. Bei der Überprüfung fiel den Polizisten auf, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen für den Mazda nicht zugelassen waren.
Während die Polizeibeamten das Auto verfolgten, setzte der Mazda wegen überhöhter Geschwindigkeit in Luhme auf einer Bodenwelle auf und blieb stehen. Der Fahrer und dessen 38-jähriger Beifahrer flüchteten weiter. Erst nach dem Hubschraubereinsatz wurden sie gestellt.
Dem 34-Jährigen, der am Steuer gesessen hatte, war die Fahrerlaubnis schon vorher entzogen worden. Zudem stand er unter dem Einfluss von Amphetaminen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Urkundenfälschung.