Die Neuruppiner Karl-Marx-Straße im Bereich des Rheinsberger Tores wird offiziell am Freitag, 16. Oktober, freigegeben. In den vergangenen Wochen haben die Stadtwerke Neuruppin (SWN) dort am Fernwärmenetz gearbeitet, was erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr hatte.

Zwei Fernwärmenetz wurden miteinander verbunden

Den Termin bestätigt Artur Dzasokhov, Prokurist bei den SWN und Leiter des Bereichs Erzeugung. Durch die Bauarbeiten wurde das Fernwärmnetz im Bereich Nord – also hinter der Bahnstrecke – mit dem in der Innenstadt verbunden. Am Dienstag wurden vor Ort bereits die Radwege am Rand der Fahrbahn asphaltiert. Am Mittwoch starteten die Pflasterarbeiten. Das Projekt ist mit diesem Abschnitt aber noch nicht beendet. „Wir müssen noch über den Parkplatz“, erklärt Artur Dzasokhov. Denn die neuen Leitungen müssen an bestehende angeschlossen werden.

Zwei Wochen Verzögerung bei dem Projekt

Die Arbeiten am Rheinsberger Tor sollten indes eigentlich bereits am 2. Oktober zu Ende sein. „Diesen Termin konnten wir aber nicht halten“, so Dzasokhov. Grund waren archäologische Funde in diesem Teil der Altstadt: Bei den Bauarbeiten wurden Reste des einstigen Rheinsberger Tores, einem der wichtigsten Eingänge nach Neuruppin, entdeckt. Die Archäologen waren zwar noch nicht einmal eine Woche vor Ort. Dadurch habe sich aber die gesamte Planung der SWN verschoben, denn bestimmte Bauabschnitte waren schon im Vorfeld eingetaktet, sagt der Prokurist.