Mit sieben Ja- und zwei Nein-Stimmen hat der Rheinsberger Hauptausschuss einem Antrag der Linken-Fraktion zu Mitfahrbänken seine Empfehlung gegeben. Demnach soll Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) die Einrichtung sogenannter Mitfahrbänke in den Rheinsberger Ortsteilen ermöglichen und zuvor ermitteln, ob und wo Bedarf an einem solchen Angebot herrscht. Schwochow soll anschließend geeignete Standorte auswählen und für eine einheitliche Beschilderung und Farbgebung sorgen.

Kostenlose Beförderung

Eine Mitfahrbank ist vergleichbar mit einer Bushaltestelle. Wer auf den entsprechend gekennzeichneten Sitzgelegenheiten Platz nimmt, signalisiert dadurch, dass er gerne spontan und kostenlos mit dem Auto zu einem bestimmten Ziel mitgenommen werden möchte. Seit 2010 findet dieses Mobiltätskonzept in immer mehr Orten Anklang. Gerade im ländlichen Raum mit schlechter Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz ist dieses Modell eine gute Alternative.

Sicherheitsbedenken

Bürgermeister Schwochow hat gegen den Antrag gestimmt, weil er Sicherheitsbedenken hat. „Ich habe in der Schule gelernt: Steige nie bei Fremden ein.“