Allerdings wehrte sich der BSV heftig gegen den gastgebenden Sechser. Zumindest im zweiten Satz lag eine Überraschung in der Luft, als die Neuruppiner zum einen Satzball hatten und zum anderen den ersten Matchball für den Gegner abwehrten. Ein wenig mehr Erfahrung und auch Glück verhalfen dem TSV zum 29:27-Erfolg, schätzte Spieler Christoph Ziems ein. Auch mühte sich seine Mannschaft im zweiten Abendduell gegen den SV 90 Fehrbellin. Sehr sogar. Lediglich 16 Punkte holte der TSV im ersten Satz gegen erfrischend aufspielende Fehrbelliner. Nur hielt der Liga-Neuling sein Niveau nicht und leistete sich mit zunehmender Spielzeit Schnitzer. „Haarsträubende Fehler“ erwähnte Ziems in seinem Turnierbericht. Auch fruchtete eine Umstellung: Nach ernüchternden ersten Minuten kehrte der geschonte Benjamin Höfler aufs Feld zurück. Mit ihm kamen Stimmung und Qualität rein. „Wir gaben nun Gas, wurden von den Zuschauern getragen und hatten mit Marten Christ einen starken Aufschläger.“ Im letzten Abendspiel hielt der BSV sein hohes Niveau, während dem SV 90 zwar Einzelaktionen, aber kaum noch Spielzüge gelangen.
TSV Wustrau: Lutz Kuchenbecker, Christian Franke, Marten Christ, Stephan Michel, Benjamin Höfler, Jörg Wäbersky, Christoph Ziems, Marten Barsch
Fehrbellin: Marek Büttner, Nils Kleiner, Basti Soost, Alexander Tack, Michael König, Rudi Reiser, Björn Malius, Thomas Gliesche
BSV Ruppin: Marcel Eichberg-Wildgrube, Kajus Riese, Dennis Barsikow, Torsten Heiße, Stefan Wegener, Kevin Vinzelberg, Tony Hegermann, Elnik Hawarth
Wustrau - BSV Ruppin 25:15, 29:27
Wustrau - Fehrbellin 16:25, 25:7, 15:3
BSV Ruppin - Fehrbellin 25:16, 25:19
Kyritz - RSV Maulwürfe 25:11, 25:13
1. VC Fortuna Kyritz 6:0   6:0
2. TSV Wustrau 6:4   6:2
3. RSV Maulwürfe 4:2   4:2
4. SV 90 Neuruppin 0:0   0:0
5. Union Neuruppin 2:3   2:2
6. BSV Ruppin 3:6   2:6
7. SV 90 Fehrbellin 2:8   0:8