Zunächst müsse der Schaden durch einen Sachverständigen untersucht werden, so Uleniecki weiter. "Der Betreiber der Windkraftanlage hat diese gutachterliche Stellungnahme umgehend zu beauftragen und dann der Behörde vorzulegen." Doch mit Ergebnissen sei schätzungsweise erst in einigen Wochen zu rechnen. Danach werde zu entscheiden sein, welche weiteren Schritte zu gehen seien. Doch Uleniecki stellt klar: "Die  Windkraftanlagen in dem Bereich bleiben solange stillgelegt." Außerdem muss durch einen Sachverständigen die Standsicherheit des verbliebenen Turms am Unglücksort untersucht werden. Bei dem Unglück am vergangenen Freitagmorgen waren das obere Drittel des Anlage mit Gondel, Rotor und Rotorblättern abgestürzt.
Fachleute sind auch beim weiteren Vorgehen hinsichtlich eines Rückbaus der beschädigten Anlage gefragt. "Wann dazu entsprechende Ergebnisse vorliegen, kann derzeit noch nicht gesagt werden", so Uleniecki. Er betont jedoch, dass regelmäßige Kontrollen von Windkraftanlagen nicht vorgeschrieben seien.  "Das gilt in der Regel für fast alle Bauwerke –  mit Ausnahme von Brücken, für die wieder andere Vorschriften gelten."