Um wen es sich bei dem Investor handelt, wollten EGT-Geschäftsführer Christian Fahner und der Temnitzer Amtsdirektor Thomas Kresse noch nicht verraten. Erst 2021 sollen die Planungen für die Betriebsstätte beginnen. Dann soll auch der Name des Unternehmens öffentlich gemacht werden. Das Unternehmen verkleinert derzeit seinen Standort in Berlin und möchte die Produktionsstätte in den Temnitzpark verlegen. Laut Kresse sind zudem weitere Immobilienkäufe in der Nähe geplant, um die Mitarbeiter unterzubringen. "Es geht uns auch darum, die Region nachhaltig zu entwickeln", so Christian Fahner. Deshalb sei auch geprüft worden, dass der Investor nicht nur mit Immobilien spekulieren möchte sondern er tatsächlich plant, auf der Fläche zu bauen.
Aus den Einnahmen sollen weitere Flächen im Temnitzpark erschlossen werden beziehungsweise vorhandene Grundstücke instandgesetzt werden. Laut Kresse und Fahner laufen derzeit weitere Gespräche mit potenziellen Investoren über Flächen von 500, 8000 und 30 000 Quadratmetern.
Das aktuelle Grundstücksgeschäft kam über die Regionale Entwicklungsgesellschaft (REG) des Kreises zustande, die Fahner ebenfalls führt. Um den Verkauf vorzubereiten, sei  eine Umstrukturierung der EGT nötig gewesen, so Kresse. Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens hatte es noch eine Doppelspitze gegeben. Um den Temnitzpark weiter vermarkten zu können, sei viel Fleißarbeit nötig gewesen, unter anderem weil teils nicht klar war, ob für Verkäufe Teilflächen erworben werden müssen. "Wir haben jetzt eine ganz andere Struktur", so Kresse. Nun arbeite die EGT mit einem Planungsbüro zusammen, das fest an die Entwicklungsgesellschaft gebunden sei.