"Erfreulicherweise haben wir festgestellt, dass über 80 Prozent der Proben zum Befüllen eines Planschbeckens geeignet sind. Auf diese Weise können viele Brunnennutzer kostbares Leitungswasser sparen und mit den Trinkwasservorräten nachhaltig umgehen", sagt Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende im VSR-Gewässerschutz.  Es sei aber auch wichtig, Gesundheitsrisiken auszuschließen. Der häufigste Ausschlussgrund seien hohe bakteriologische Belastungen mit coliformen Keimen und E.Coli, so dass man das Wasser auch bei der Verwendung von Desinfektionsmitteln nicht zum Befüllen eines Planschbeckens nutzen kann.
Das Wasser müsse für Pools keine Trinkwasserqualität aufweisen. Desinfektionsmittel könnten starke Belastungen im Füllwasser nicht beseitigen. Von solchen Belastungen sei jeder sechste Brunnen betroffen. Die Bakterien können über defekte Abwasserrohre oder über das Regenwasser ins Grundwasser geraten, dies sollte vor Proben geprüft werden, rät der Verein.
Bei jeder vierten Probe stellten Projektleiter Harald Gülzow und Dagmar Seidel erhöhte Eisenwerte fest. Das führt im Pool nach einigen Tagen zur Verfärbung des Wassers und zu Ablagerungen. Der VSR rät in solchen Fällen zu Sandfilteranlagen.
Erfreulicherweise sei bei nur drei Prozent der Brunnenwasserproben  eine zu hohe Nitratkonzentration zum Befüllen eines Planschbeckens festgestellt worden. Wasserproben können dem Verein VSR auch zugeschickt werden: Egmondstraße 5, 47608 Geldern, Informationen dazu unter 02831 9763343.