Laut Gericht nutzte er die Zwangslage und Unerfahrenheit der Kundin aus und sicherte sich somit einen Vermögensvorteil. Die Frau, die ihren Säugling versorgen musste, wollte in ihre verschlossene Wohnung.
Laut Gericht befand sie sich in einer Ausnahmesituation. Der Schlüsseldienst verlangte für die Türöffnung 449,70 Euro. Das sei mehr als das Doppelte des ortsüblichen Vergleichsbetrags.