"Der Erfolg gibt Ihnen Recht", lobte Bürgermeister Peter Leys (BfO) die Bärenklauer Einwohner, die sich regelmäßig in ihrer Freizeit dafür einsetzen, ihr Dorf sicherer und für Kriminelle, speziell Einbrecher, unattraktiv zu machen. Der Erfolg lässt sich schon jetzt in Zahlen ausdrücken. Im Herbst 2011 gab es in Bärenklau sechsmal mehr Einbrüche als im Landesdurchschnitt. Im vergangenen Winter wurde nur dreimal eingebrochen, in allen Fällen waren Firmen Ziel der Kriminellen.
Aus Nachbarschaftspartnern wurden zwei Jahre später anerkannte Sicherheitspartner. Bislang wurde die Kooperation jährlich verlängert. Umso erfreuter zeigte sich Jeannette Schulze von der Landespolizei, dass sich durch die Vereinbarung für weitere drei Jahre der Aufwand für die Verwaltung verringert.
Klaus Oeder koordiniert von Anfang an die Zusammenarbeit zwischen den 20 ehrenamtlichen Dorfbewohnern, der Gemeinde und der Polizei. Um anschaulich zu machen, wieviel Zeit die Freiwilligen aufbringen, um ihren Ort sicherer zu machen, hat er gerechnet: Im vergangenen Jahr gab es etwa 1 000 Touren, die Einsatzzeit betrug 2 300 Stunden. "Eine Tour heißt nicht, dass man einfach spazieren geht und nebenbei die Umgebung beobachtet", erklärt Oeder. Stattdessen sei es wichtig, gezielt Auffälligkeiten zu beobachten. Denn immer wieder komme es vor, dass Ortsfremde Häuser und deren Anwohner lange beobachten.
Wie bei jeder neuen Unterzeichnung erhielten die Mitglieder auch dieses Mal eine druckfrische Urkunde.