„Wichtig ist für uns, dass die freiwillige Maßnahme der Stadt überhaupt durchgeführt wird“, sagt Ortsvorsteherin Astrid Braun (Bürgergemeinschaft Groß-Ziethen). Der Landesbetrieb flickte kürzlich wieder Schlaglöcher. Die Aktion des Schlagloch-Golfs, die 2017 für Aufsehen sorgte, falle in diesem Jahr deshalb aus. Das Stopfen von immer neuen Straßenschäden sei auch keine Dauerlösung. Gerade für den Randbereich der Straße nicht. „Ich begrüße deshalb das Vorhaben der Stadt, hier selbst aktiv zu werden“, so Braun.
Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) sind jedoch ebenso die Hände gebunden wie ihr, wenn die Firma ihren Auftrag nicht ausführt beziehungsweise nicht ausführen kann. „Laut Vertrag hatte das Unternehmen bis zum 15. Dezember Zeit“, so Busse am Donnerstag. Nachdem die Maßnahme schon einmal um vier Wochen verschoben werden musste, sollten die Arbeiten an diesem Montag endlich beginnen. „Am Montag haben wir aber ein Schreiben bekommen, in dem die Firma erneut um Aufschub bittet“, sagt Busse.
Am Donnerstag gab es ein internes Gespräch in der Verwaltung mit der zuständigen Bauleitung. „Sie hat sich entschuldigt für die Verschiebungen“, so der Bürgermeister. Er hat einen neuen Starttermin abgesegnet: Die Bankett-Arbeiten sollen am kommenden Mittwoch, 12. Dezember, beginnen. „Vorläufig wird bis zum 19..Dezember gebaut“, so Busse. „Ab dem 14. Januar geht es dann für vier Wochen weiter.“ Busse hofft auf einen milden Winter.
Geplant ist, das Bankett auf einer Seite der Straße – vis-à-vis vom Bäcker in der Ortsmitte – auf 2,5 Meter zu verbreitern und mit Naturschotter aufzuschütten. Damit Pkw die neuen Mulden nicht zufahren, werden Poller aufgestellt.
Die Stadt investiert in den Ausbau des Randbereiches der Alten Dorfstraße 140 000 Euro.