Elf Mannschaften aus fünf Oberhaveler Schulen nahmen mit dem Ziel am Wettbewerb teil, sich für die Endrunde am 17. Juni in der Max-Schmeling-Halle in Berlin zu qualifizieren. Dort treffen die Teams - die sich aus Schülern zusammensetzen, die an den von Alba Berlin unterstützten Schul-AGs teilnehmen - auf Mannschaften aus ganz Brandenburg. Einmal pro Monat besuchen Jugendtrainer des Berliner Basketballvereins die AGs ihrer sechs Partnerschulen, um neue Trainingsinhalte vorzustellen und die Lehrer zu unterstützen.
Einer dieser Jugendtrainer ist Robert Lüneburg. Neben vier Schul-AGs (Glienicke, Schildow, Mühlenbeck, Hohen Neuendorf) betreut er auch noch als Trainer die U12 der Starwings Glienicke. "Ich gebe den Lehrern Tipps, erarbeite Trainingspläne mit ihnen und helfe dort, wo Bedarf ist", beschreibt er seine Aufgabe. "Die AGs sind eine super Gelegenheit, um die Kinder vom Vereinssport zu überzeugen."
Das sportliche Niveau, das die Kinder am Mittwoch in der Halle zeigten, sei gut. "Das sieht hier schon nach Basketball aus. Die Spieler werden immer besser und die Teilnehmerzahlen steigen." Das gleiche gelte auch für Oberhavels Basketball-Vereine. "Das ist das Hauptziel, das wir hier verfolgen. Wir wollen die Kinder anfixen und für diese Sportart begeistern."
Manchmal gelingt das sogar bei den Lehrern: Tobias Komoß, Lehrer und AG-Leiter der Waldgrundschule Hohen Neuendorf, die sich mit beiden Teams (WKIV und V) für die Endrunde qualifizieren konnte, ist durch sein Engagement in der Schule selbst zum Basketballspieler geworden: "Ich stehe neuerdings für das Herren-Team der Starwings Glienicke auf dem Parkett", so Komoß.
Über die Unterstützung durch Lüneburg in der AG freut er sich. "Das hilft wirklich weiter. Er bringt immer neue Akzente rein." Zufrieden ist er natürlich auch mit der Leistung seiner Schüler: "Alle Spieler haben Herz gezeigt und gemeinsam in der Defensive und Offensive gearbeitet."