Gut 24 Millionen Euro investiert
Schröter wurde von den beiden Siebtklässlerinnen Melanie Grünzel und Julia Schaal aus Summt durch das große Gebäude geführt. "Das sieht ja immer noch toll aus", sagte er beim Blick in die aufgeräumten Klassenräume, in denen die Jugendlichen die unterschiedlichen Angebote "bei Käthe" vorstellten. Er hatte erwartet, dass nach einem Jahrzehnt Betrieb die Abnutzung viel größer ist. Schröter begrüßte es auch, dass die Schüler die Flure nach eigenen Ideen gestalten.Für den Neubau wurden gut 24 Millionen Euro ausgegeben. Die Gemeinde Mühlenbecker Land, die damals Trägerin der Schule war, musste extra einen Kredit über 13,6 Millionen Euro aufnehmen, um das Großprojekt stemmen zu können. Die letzte Rate ist dieses Jahr zurückgezahlt worden. "Das war ein großer Kraftakt für die Kommune", sagte der frühere Bürgermeister Klaus Brietzke (CDU). "Jeder Euro für diese Schule ist gut investiertes Geld", entgegnete Minister Schöter ein Jahrzehnt später. Der Landkreis hatte weitere zehn Millionen Euro in den Neubau der Schule gesteckt. "Hier werden Jugendliche gefördert und gefordert", so Schröter nach seinem Rundgang.
Heute präsentiert sich die Schule als moderne pädagogische Einrichtung, die sich einen guten Ruf weit über die grenzen von Mühlenbeck erarbeitet hat. Derzeit werden 860 Jugendlichen von 85 Lehrkräften unterrichtet. Die Schülerbeteiligung  hat in der Mühlenbecker Gesamtschule einen hohen Stellenwert. So erhielt sie auf Bestreben der Schülerschaft 2008 den Titel "Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage".