Die Arbeiten zur Bergung der im Inselweg vermuteten Bombe schreiten voran. Dazu sei die Stadt Oranienburg in enger Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) sowie den beteiligten Firmen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Freitag.

Spundbohlen werden geliefert

Bereits in der nächsten Woche werden die Spundbohlen sowie weitere Technik zur Freilegung der Bombe angeliefert und die Räumstelle eingerichtet. Ab Dienstag, 29. September, werden die Spundbohlen in den Boden gepresst. Aus den einzelnen Spundbohlen entsteht im Ergebnis dann der Spundwandkasten rund um die Bombe.

Einschränkungen im Havelkorso

Um die anstehenden Arbeiten durchführen zu können, muss im Havelkorso erneut ein Halteverbot zwischen den Kreuzungsbereichen Lehnitzstraße und Inselweg sowie im Inselweg angeordnet werden. Dieses gilt von Montag bis Freitag jeweils von 7 Uhr bis 16 Uhr bis zur abschließenden Freilegung der Bombe.

Zeitplan wird erarbeitet

Wie bereits angekündigt, muss eine Grundwasserabsenkung durchgeführt werden, um die Bombe freilegen zu können. Weil es sich dabei um ein technisch aufwendiges und komplexes Verfahren handelt, wird diese einige Zeit in Anspruch nehmen. Mit der Umsetzung konnte die Firma Pollems beauftragt werden, die bereits bei der Bombenentschärfung am Treidelweg erfolgreich die Grundwasserabsenkung durchgeführt hat. Mit der Aufgrabung und Bergung der Bombe wurde die Firma Hirdes beauftragt, ebenfalls eine erfahrene Firma, mit der die Stadt Oranienburg in der Vergangenheit bereits mehrfach zusammengearbeitet hat.
Da jetzt alle Beteiligten feststehen, kann nun der genaue Zeitplan zur Bergung der Bombe erarbeitet werden. „Diesen geben wir in der nächsten Woche bekannt“, heißt es in der Mitteilung.