An der Humboldtallee gegenüber der Kita hat der Bauhof gemeinsam mit Mitarbeitern der kommunalen Arbeitsmarktinitiative Süd und dem Hausmeister der Gemeinde den Zugangsbereich verbessert. Jetzt ist der Briesesteig in Richtung Paradiesgarten über einen ockerfarbenen Weg aus Naturmaterial besser zu erreichen. Zudem wurde eine Plattform errichtet, auf der eine Sitzbank zum Ausruhen steht. Auch wurden einige Sträucher gepflanzt.
Die Idee dazu gab es im Sommer, als Gemeindevertreter sich am Paradiesgarten trafen, um zu überlegen, ob der versunkene Steg erneuert werden kann. Durch den Bau eines Biberdamms ist der Wasserspiegel der Briese angestiegen, sodass der Weg quer durchs Biotop nicht mehr passierbar war. "Im nächsten Jahr beginnen wir mit der konkreten Planung und schätzen die Kosten für das umfangreiche Vorhaben", sagte Hilmar Schütte vom Umweltamt der Gemeinde am Donnerstag. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises hat nach Angaben von Schütte bereits Zustimmung für die Erhöhung des Stegs signalisiert.
Insgesamt haben die innerörtlichen Wanderwege eine Länge von 5,5 Kilometern. Überlegt wird schon seit Jahren, den Briesesteig, der an der Hauptstraße beginnt, bis zur Havel zu verlängern sowie den alten Treidelweg entlang der Havel zu reaktivieren. Dazu sind allerdings noch zahlreiche Eigentumsverhältnisse zu klären, mit den Nachbargemeinden Gespräche zu führen sowie eine Brücke zu erneuern.