Menschen eine Freude zu machen, steht schon im Namen des Projekts „Seniorenfreude“ der Oranienburger Bürgerstiftung. Zu den Aktiven des Projekts zählt die 68-jährige Heidrun Wagner. Wie so viele ältere Menschen lebt die verwitwete Oranienburgerin allein. Um nicht zu vereinsamen, unternimmt sie viel und engagiert sich im Verein. Gerade jetzt wieder, im zweiten Lockdown. Schon bei ersten Mal saß sie viel am Telefon und rief andere einsame Menschen an. Ihr Einsatz sprach sich herum.

Grüße zum Advent

Nahmen im Juni rund 20 Senioren am Projekt teil, sind es jetzt 27. Ein gutes Zeichen in diesen kontaktlosen Zeiten, findet sie. „Sogar ein Mann ist dabei“, freut sich Heidrun Wagner. Um den Mitgliedern eine kleine Überraschung zu bereiten, erhielt jeder Teilnehmer im Projekt zum Advent einen süßen Stollen geschenkt „und eine Weihnachtskarte dazu“, sagt Heidrun Wagner, die sich an dieser Stelle im Namen der Senioren bei der Oranienburger Juristin Christine Melerowicz-Engelmann und der Apothekerin Angela Pogoda für die kostenlosen Stollen bedanken will. Diese hatten 2018 das Projekt „Seniorenfreude“ bei der Bürgerstiftung Oranienburg initiiert.

Allein sein ist nicht gesund

Nach den Kontaktverboten stehen dann wieder gemeinsames Kaffeetrinken oder Konzertbesuche auf dem Programm des Projekts Seniorenfreude. Denn „allein in der Stube zu hocken, ist doch nicht gesund“, sagt Heidrun Wagner.

Kontakt: Heidrun Wagner, Telefon: 03301 201490