Die Oranienburger SPD hat am Mittwoch die Hohen Neuendorferin Ariane Fäscher als Kandidatin im Wahlkreis 58 der Bundestagswahl im kommenden Jahr nominiert. Zuvor hatten sich schon die Ortsvereine Hohen Neuendorf und Mühlenbecker Land für Ariane Fäscher ausgesprochen.
Die vier anwesenden Bewerberinnen und Bewerber Ariane Fäscher (Hohen Neuendorf), Finn Kuhne (Falkensee), Steven Werner (Wustermark) und Ria Geyer (Falkensee) hätten sich souverän und spannend präsentiert und dabei eine breite Themenpalette geboten, sagte die Oranienburger Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg. Steffen Hirschmann (Birkenwerder) musste sich für die Vorstellung im Oranienwerk kurzfristig entschuldigen.

Deutliches Votum für Fäscher

„Ein solch breites Spektrum an Kandidierenden – das ist gelebte Demokratie vor Ort“, freute sie sich. Am Ende habe es es dennoch ein klares Votumgegeben: Eine große Mehrheit der anwesenden Mitglieder des SPD-Ortsvereins sprach sich für Ariane Fäscher als Vertretung ihrer Interessen im Bundestag aus.
Die Nominierung für die SPD-Kandidatur im Wahlkreis 58 findet am 14. November 2020 auf einem Unterbezirksparteitag statt. Die endgültige Entscheidung liegt dann bei den Oberhaveler und Havelländer Delegierten der SPD.
Ariane Fäscher (52) ist Mutter zweier erwachsener Töchter und seit mehr als zehn Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing der Stadt Hohen Neuendorf zuständig.
Vor vier Jahren hatte für die SPD Benjamin Grimm kandidiert, war aber Uwe Feiler (CDU) unterlegen. Bis 2013 vertrat Angelika Krüger-Leisner 15 Jahre lang für die SPD den Wahlkreis im Bundestag.