Trotz des seit voriger Woche wieder geltenden Besuchsverbots in den Oberhavel Kliniken, darf bei der Geburt eine Begleitperson bei Mutter und Kind sein. Das teilt Kliniksprecherin Heike Wittstock am Mittwoch mit.
„Obwohl es aufgrund der weltweiten gesundheitlichen Ausnahmesituation einige Einschränkungen gibt, ist die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der Klinik Oranienburg in gewohnter Weise für ihre Patienten da“, heißt es in der Mitteilung. „Schwangere ab der vollendeten 32. Schwangerschaftswoche können hier entbunden werden.“

Voraussetzung ist die Gesundheit der Begleitperson

Die Geburt kann demnach zurzeit von einer Person begleitet werden. „Auch bei einer operativen Entbindung ist das möglich. Einzige Voraussetzung ist, dass sich die Begleitperson gesund fühlt.“
Obwohl im gesamten Verbund der Oberhavel Kliniken ein generelles Besuchsverbot zum Schutz des Personals und der Patienten gilt, können Mutter und Kind einmal pro Tag für eine Stunde Besuch von einer Person empfangen. Die Familienzimmer stehen den Eltern zur Verfügung.
Es gibt eine Ausnahme: „Bei allgemeinen Maßnahmen, Kontrolluntersuchungen, der Anmeldung zur Geburt etc. ist die Begleitung durch Angehörige auch weiterhin nicht möglich.“ Wer die Geburtsklinik im Vorfeld der Entbindung kennenlernen möchte, sei dazu eingeladen, sich online zu informieren unter www.oberhavel-kliniken.de: Ein Kurzfilm führt virtuell durch die Räumlichkeiten.
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