Zwei Gebäude auf dem Gelände des Bergfelder Handels- und Dienstleistungszentrums (HDZ) sind fast fertig: Am 10. Mai wird "Aldi" wiedereröffnet, am 29. Mai soll die Drogerie "DM" folgen. Thomas Pietsch, Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft GVG, hat jetzt die Verträge mit den künftigen Mietern "Aldi" und "DM" unter Dach und Fach gebracht.
Damit nähert sich der zweite Bauabschnitt auf dem Areal seinem Ende zu. "Es läuft alles nach Plan. Wir sind sogar etwas vorfristig fertig", sagt Thomas Pietsch, der am Mittwoch mit dem Architekten Matthias Faust vom Berliner Büro Weiß & Faust sowie dessen Mitarbeiterin Virsavija Fuhrmann am HDZ unterwegs war, um sich alle Räume anzusehen. Die beiden Einkaufsmärkte sind nun an die Unternehmen übergeben. Der Innenausbau ist fertig. Die Inneneinrichtung wird von den Betreibern dann selbst gestaltet.
Fünf Millionen Euro hat die GVG in diesen zweiten Abschnitt investiert, etwa ebenso viel wie in den ersten mit dem Bau von "Rewe". Der dritte schließt sich unmittelbar an. "Im Mai und Juni wird der geordnete Abbruch des alten "Obi"-Marktes erfolgen", so Pietsch. Die Fläche wird für den Bau von barrierefreien Wohnungen freigemacht, in die vorwiegend Senioren einziehen sollen. Dazu laufen noch die Planungen. In den Fachausschüssen der Stadt werden die Feinabstimmungen über Aussehen und Ausführung diskutiert, sodass auch noch nicht feststeht, wie viele Wohnungen genau entstehen. "Die Stadt unterstützt uns aber in jeder Weise", sind sich Geschäftsführer Pietsch und Architekt Faust einig. Betreiber wird der Pflegedienstleister Michael Bethke sein. Hier beziffert Pietsch die Investition auf etwa 15 Millionen Euro. Die Stadtverordneten hatten sich dem Konzept gegenüber bereits positiv geäußert, zumal die Senioren dann dicht am Einkaufszent-rum wohnen.
Pietsch rechnet gegen Ende des Jahres mit dem Baubeginn. Ende 2018 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Im Erdgeschoss entstehen noch kleine Geschäftsräume. Einige sind schon vergeben, andere können noch gemietet werden. Möglich sind dort kleinere Läden oder Praxen. Auch ein Café ist im dritten Bauabschnitt noch geplant.
Im Einfahrtsbereich steht neben den Stellplätzen bisher noch eine alte Trafostation. Sie wird abgerissen. Auch dieser kleine Platz soll noch genutzt werden, beispielsweise für einen Imbiss, Erdbeer- oder Spargel-Stand. Die GVG bleibt auch nach dem Abschluss aller Arbeiten Eigentümerin des dann völlig umgestalteten HDZ.