Robust, modern und schick, aber auch komfortabel ist die neue Einsatzkleidung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Glienicke.

Vorteile stechen ins Auge

Die Gemeinde investierte 45.833,84 Euro in die 35 Uniformen, die Bürgermeister Hans-Günther Oberlack (FDP), Fachbereichsleiterin Jana Klätke und Gemeindevorsteher Uwe Klein (SPD) am Montagabend offiziell übergeben haben. Damit sind alle aktuellen Einsatzkräfte mit neuer Kleidung ausgestattet.
Die Vorteile der goldfarbenen Anzüge, die auch die Kameraden in Birkenwerder bereits tragen, stechen sofort ins Auge. Die Einsatzkräfte sind durch die helle Farbe und zahlreiche Reflektoren besser zu sehen. „Die Bewegungsfreiheit ist auch eindeutig größer. Und wir schwitzen weniger in den Anzügen, weil sie atmungsaktiver sind als unsere frühere Einsatzkleidung“, erklärt Zeugwartin Tanja Gutschling.

Überlebenswichtige Schutzfunktion

Die Einsatzkleidung der Feuerwehrleute ist auch extrem hitzebeständig. „Sie kann für zehn Sekunden Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius aushalten“, erläutert der stellvertretende Gemeindebrandmeister Christopher Tennstedt.
Jeder Anzug ist auch mit einem eigenen Haltegurt zur Eigensicherung ausgestattet. Vorher musste ein Extragurt angelegt werden. Zudem sind robuste Schlaufen eingearbeitet, um Kameraden im Notfall schnell retten zu können. Die alte blaufarbene Einsatzkleidung wird als Reserve aufbewahrt.

Masken vom Förderverein

Damit in Coronazeiten die Ausrüstung komplett ist, hat der Förderverein der Glienicker Feuerwehr die Einsatzkräfte mit Mund-Nasen-Schutzmasken, die den Aufdruck „Freiwillige Feuerwehr Glienicke“ tragen, ausgestattet.