Die Stadtwerke Oranienburg ließen heute eine Drohne in den Himmel über Oranienburg steigen. Das mit einer Wärmebildkamera ausgestattete Flugobjekt machte über den Dächern Bilder zur Überprüfung der Isolierung des Nahwärmenetzes in der Mathias-Thesen-Straße und auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Lehnitz. Das teilten die Stadtwerke am Nachmittag mit.

Modernes Thermografieverfahren

Um den einwandfreien Isolierungszustand der unterirdischen Rohrleitungen der Nahwärmenetze zu überprüfen, sei ein modernes drohnengestütztes Thermografieverfahren eingesetzt worden. Die Drohne mit Wärmebildkamera überflog die Teile der beiden Nahwärmenetze und erstellte aus einer Höhe von knapp 40 Metern Wärmebilder. Sie entstehen auf der Basis von Infrarotstrahlungen, die in elektrische Signale umgewandelt und schließlich als farbiges Bild dargestellt werden. Diese geben dann Auskunft über den Zustand der unterirdischen Rohrleitungen und ihrer Isolierung.

Energieeffizienz steigern

Aus den gesammelten Bilddaten können die Stadtwerke Maßnahmen zur Effizienzsteigerung des Wärmenetzes ableiten und im Sinne ihres Energiemanagementsystems handeln. Im März 2018 nutzten die Stadtwerke erstmalig das Thermografieverfahren, um genaue Daten über den technischen Zustand der Fernwärmerohrleitungen zu erhalten.
Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass mit dieser Untersuchungsmethode ausschließlich die Anlagen zur Nahwärmeversorgung analysiert wurden und keinerlei personenbezogenen Daten entsprechend § 3 Abs. 1 des Brandenburgischen Datenschutzgesetzes (BbgDSG) verarbeitet oder gespeichert worden seien.