Wie die Kritiker der Freileitung befürchtet haben, ist die vorgeschlagene unterirdische Verlegung in Birkenwerder abgelehnt worden. "Hunderte von Einwendungen betroffener Bürger, der Kommunen und der Umweltverbände sowie ein Gutachten der Gemeinde Birkenwerder für eine tunnelgeführte Lösung blieben unberücksichtigt. Das bedeutet: Wenn wir uns jetzt nicht mit Klagen beim Bundesverwaltungsgericht dagegen wehren, werden uns 81 Meter hohe Masten für die nächsten 80 Jahre entlang der Autobahn begleiten", sagt Peter Kleffmann, Sprecher des Umweltverbandes Birkenwerder-Hohen Neuendorf. Allein die Gemeinde Birkenwerder werde durch diese Maßnahmen erheblich an möglichem Siedlungsgebiet verlieren, da dann ein zirka 70 Meter breiter Schutzstreifen die Ortschaft durchziehe und eine Bebauung untersagt werde, so Kleffmann.
Deshalb werden der Umweltverband sowie die Gemeinde Birkenwerder gegen den Beschluss klagen. Es gibt Unterstützung für private Kläger. Dazu findet am 13. November um 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung im Rathaus Birkenwerder statt. Weiter hat der Umweltverband ein Konto eingerichtet, auf das Geld zur Unterstützung der Kläger gespendet werden kann. Details dazu gibt es auf der Internetseite des Umweltvereins.