In Oberhavel gibt es große Steuer-Unterschiede. Je nachdem, wo der Hundebesitzer lebt, muss er mal mehr, mal weniger für seinen Hunde aufbringen. Am günstigsten ist ein Hund im Löwenberger Land. Er kostet nur 20 Euro im Jahr. Am teuersten sind die Vierbeiner in der Stadt Gransee. Gerade erst wurde dort eine neue Hundesteuersatzung beschlossen, die Sätze wurden deutlich angehoben. Nunmehr werden für den ersten Hund 65 Euro im Jahr fällig. Hundebesitzer in den Umlandgemeinden Gransees kommen allerdings fast 45 Euro billiger weg.
Allen Kommunen und Städten gleich ist die Staffelung nach der Anzahl der Hunde pro Besitzer. Je mehr Tiere jemand besitzt, um so teurer wird die Sache, weil die Kosten nämlich pro Tier steigen. Es wird dabei nach erstem, zweitem und jedem weiteren Hund unterschieden. Besonders teuer geht es dabei im Mühlenbecker Land zu. Hier kostet der dritte Hund 156 Euro im Jahr an Steuern. Das ist absolute Spitze. Am günstigsten sind mit 42 Euro die dritten Vierbeiner in Fürstenberg und im Amt Gransee.
Bei Kampfhunden oder gefährlichen Hunden, wie sie in der Regel genannt werden, müssen die Besitzer richtig tief in die Tasche greifen. In Oranienburg, Gransee (Stadt) und Kremmen werden um die 500 Euro verlangt. Vier Kommunen in Oberhavel erheben keine Kampfhunde-Steuer.
Die meisten Hunde leben in Oranienburg. Gut 3 400 Vierbeiner sind in der Kreisstadt als steuerpflichtig registriert. Die wenigsten Hunde (508) laufen in den Umlandgemeinden Gransees herum. (Seite 2)