Unter dem Motto "Alle fürs Klima" streiken Kinder und Jugendliche dann in ganz Deutschland. In mehr als 515 Städten (Stand 18. September) gehen Hunderttausende junge Menschen, aber auch Erwachsene auf die Straße, um sich für mehr Klimaschutz und einen radikalen Wandel in der Klimapolitik einzusetzen. "Wir sind die erste Generation, die die Folgen der Klimakrise zu spüren bekommt und die letzte, die noch handeln kann. Wenn wir jetzt nicht aktiv werden, sind die Schäden, die wir unserem Planten zufügen, unumkehrbar", sagt Tobias Fiedler von FFF Oranienburg.

Angestellte bekommen frei

Die Bewegung erhält aktuell immer mehr Unterstützung, nicht nur von Schülern, sondern auch von Eltern, Gewerkschaften und Arbeitgebern. So stellt beispielsweise der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg seine Angestellten, die am Freitag am Klimastreik teilnehmen wollen, während der Arbeitszeit frei. Der ver.di-Landesbezirk hat sich im Vorfeld an Ausbildungsleitungen der Betriebe und Einrichtungen gewandt, damit Jugendliche und Auszubildende die Möglichkeit erhalten, sich an der Demo zu beteiligen. Nach dem internationalen Auftakt am 20. September soll es bis zum darauffolgenden Freitag mit der "#Week4Climate" Aktionen geben. So sind auch für Oranienburg an einigen Tagen verschiedene Veranstaltungen angekündigt. Es ist beispielsweise ein Workshop "Klimawandel für Anfänger" geplant, der am Dienstag, 24. September, um 17 Uhr auf dem Schiff "Sehnsucht" im Oranienburger Stadthafen beginnt.