Die Geburtshilfe der Klinik Oranienburg erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Auch im Jahr 2022 erblickten viele Kinder am Standort der Oberhavel Kliniken das Licht der Welt. Die Mädchen hatten dabei etwas die Nase vorn. Am Dienstag, 10. Januar, wurden Geburtenzahlen für das zurückliegende Jahr veröffentlicht. Klar ist damit auch, welche Vornamen die Beliebtheitslisten anführen.
Bei 737 Geburten und drei Zwillingspärchen kamen im vergangenen Jahr 373 Mädchen und 367 Jungen in der Klinik Oranienburg zur Welt. „Nach einem Hoch im Jahr 2021 sind in unserer Klinik im letzten Jahr etwas weniger Kinder geboren worden“, wird Dr. med. Elke Keil, Chefärztin der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der Oberhavel Kliniken, in einer Pressemitteilung zitiert. „Dabei liegen wir mit rund acht Prozent weniger Geburten genau im deutschlandweiten Trend.“

Zahl der Geburten in Oranienburg rückläufig

Die Corona-Pandemie und der Krisendauermodus hätten sicherlich dazu beigetragen, dass manche Eltern mit ihrem Familienzuwachs lieber noch etwas warten wollen. „Nichtsdestotrotz freuen wir uns, dass wir, obwohl uns die Corona-Einschränkungen nach wie vor begleiten, in gewohnter Weise für unsere Patientinnen da sein können“, betont die Chefärztin. „Unser Team ist motiviert und bestens aufgestellt; es hilft den werdenden Müttern in einem sicheren und geschützten Rahmen in Eins-zu-Eins-Betreuung ihre Kinder zur Welt zu bringen.“

Rangliste der Vornamen

Die beliebtesten Jungennamen waren Levi, Finn, Emil und Jonas; sie wurden jeweils fünfmal vergeben.
Bei den Mädchen führen Emily, Mila, Klara, Charlotte, Elena und Lea die Namensstatistik der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe an und wurden im Jahr 2022 jeweils viermal vergeben.
Im Jahr davor war Oskar Spitzenreiter, zumindest was die Häufigkeit in der Namensstatistik der Geburtshilfe der Klinik Oranienburg betrifft. Insgesamt zehn Oskars kamen 2021 zur Welt. Gefolgt von Liam, Felix, Leo und Anton. Bei den Mädchen waren Mia, Emma, Charlotte, Emilia und Mila die beliebtesten Vornamen.
Die beliebtesten unter den vergebenen Vornamen im Vorjahr 2020 waren bei den Jungen Finn, Liam, Oskar, Noah, Theo und Anton. Bei den Mädchen wurden die Namen Charlotte, Mia, Marie, Ella, Emma und Lina am häufigsten ausgewählt.
In der Geburtshilfe der Klinik Oranienburg können Schwangere ab der vollendeten 32. Schwangerschaftswoche entbunden werden. Dabei sind zur Versorgung der Neugeborenen rund um die Uhr Kinderärzte vor Ort, denn die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kinder- und Jugendmedizin. So lassen sich auch zu früh oder krank geborene Babys auf kürzestem Wege optimal versorgen.

Das passiert im neonatologischen Bereich

Ein besonders ausgestatteter neonatologischer Bereich, der wegen der größtmöglichen Nähe von Mutter und Kind direkt in die Geburtshilfe eingebunden wurde, dient der speziellen Pflege von Frühgeborenen. Zudem wird in der Mitteilung betont, dass die lntensivbeobachtung und Behandlung von Neugeborenen, die durch Schwangerschaft oder Geburt gefährdet oder anpassungsgestört sind, zum Spektrum der Möglichkeiten gehört.
„Hier können Frühgeborene ab der vollendeten 32. Schwangerschaftswoche betreut werden.“ Rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, seien zudem Geburtshelfer, Kinderärzte und Anästhesisten vor Ort, um auch im Notfall die Sicherheit von Mutter und Kind zu gewährleisten.

Geburtshilfe der Klinik Oranienburg

Die Klinik Oranienburg ist seit 2010 von der WHO/UNICEF-Initiative mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundlich“ zertifiziert.
„Die Auszeichnung belegt, dass in der Oranienburger Geburtshilfe die Bindung zwischen Eltern und Kind optimal gefördert wird“, heißt es in einer Pressemitteilung der Oberhavel Kliniken.
Alle Schwestern der Entbindungsstation, die Hebammen, die Gynäkologen und die Kinderärzte seien speziell geschult „und unterstützen neben dem Stillen auch den frühestmöglichen Haut-zu-Haut-Kontakt von Eltern und Kind, das Bonding“.
An jedem dritten Donnerstag im Monat um 19 Uhr veranstaltet das Team der Geburtshilfe einen Informationsabend. Werdende Eltern können an diesem Abend die Abteilung kennenlernen, sich über die Geburt und die Zeit davor und danach informieren und alle noch offenen Fragen besprechen.