Der Sozialausschuss hatte sich in dieser Woche mit acht Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen der AfD für den Prüfauftrag ausgesprochen. Die Vorsitzende Gabriele Schiebe (CDU) hatte während der Sitzung ein leidenschaftliches Plädoyer für den Erhalt der Gedenkstätte und für Friedrich Wolf gehalten, nach dem in Lehnitz die Grundschule, das Kulturhaus und die Haupstraße benannt sind. Wie berichtet, bleibt die Gedenkstätte vorerst geschlossen, weil die Friedrich-Wolf-Gesellschaft den Betrieb nicht mehr allein aufrechterhalten kann. Die Stadtverwaltung soll deshalb Möglichkeiten der Finanzierung und Beteiligung prüfen. Dafür müsste ein Haushaltsposten eingeplant werden