Bei Bauarbeiten wurde am Donnerstag die Gasversorgungsleitung in Malz und Damelswalde beschädigt. Die Folge: Rund 180 Hausanschlüsse mussten vom Netz genommen werden. Das bestätigte auf Nachfrage Andreas Wendt, Pressesprecher der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (Netz/Infrastruktur). Tatsächlich sei in den späten Abendstunden am Donnerstag beim Bau des Anschlusses für ein neues Einfamilienhaus die Gasversorgungsleitung beschädigt worden.

Gasleitung endet in Malz

Das sei für den Versorgungsbereich Malz/Dameswalde insofern ein Problem, weil dort keine Ringleitung im Boden liege, sondern die Leitung tatsächlich ende. „Deshalb konnte die Schadensstelle nicht vom Netz genommen und die Versorgung über eine Umleitung sichergestellt werden. Es musste in jedem Haushalt die Gas-Zuleitung geschlossen werden“, so der Sprecher. Das sei natürlich zeitaufwendig, bevor überhaupt mit der Reparatur begonnen werden könne.

Reparaturarbeiten dauerten bis gegen Mitternacht

Deshalb habe das Unternehmen auch zusätzliche Arbeitskräfte angefordert. Die Reparaturarbeiten seien gegen 23 Uhr abgeschlossen worden. Danach seien auch die ersten haushalte wieder ans Netz geschaltet worden. „Für etwa 60 Prozent der Haushalte haben wir die Gasversorgung wieder freigeben können“, so Wendt. Dann jedoch habe sich das Unternehmens aufgrund der Zeit nach Mitternacht und da einige Hauseigentümer schon geschlafen hätten, dazu entschlossen, die Arbeit erst am frühen Freitagmorgen fortzusetzen. „Die Arbeiten werden gerade erledigt“, so Wendt.