Die beiden von der Versorgung abgeschnittenen Hausanschlüsse in Kürze können wieder mit Gas versorgt werden. Die Absperrungen konnten aufgehoben werden, sodass die Behelfsbrücke an der Durchlassbaustelle fußläufig wieder nutzbar ist. Auch kann der KreuzungsbereichEichenallee/Am Luch/Karl-Marx-Straße wieder halbseitig benutzt werden.
Nach Angaben von Bürgermeister Martin Rother (CDU) war die Leitung mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern gegen 10.45 Uhr beim Abtragen der Fahrbahndecke der Eichenallee zwischen Apotheke und Getränkeland getroffen worden. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Durchlasses an der Eichenallee. Unklar war zunächst, ob der Verlauf der Leitung nicht bekannt war oder von den Bauarbeitern nicht berücksichtigt wurde.
Die Feuerwehren aus Leegebruch und Velten sicherten die Bereich und verständigten die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, die die Sicherung der Leitung umgehend in Auftrag gab. Veltens Stadtwehrführer Heiko Nägel sagte, dass die Leitung mit zwei so genannten Quetschverbindungen gesichert werden sollten. Die Netzgesellschaft habe dafür vier Stunden veranschlagt. Am Ende waren die Arbeiten schon am frühen Nachmittag erledigt. Die Kreuzung blieb für die Aufräumarbeiten aber zunächst noch gesperrt.
Von den Evakuierungen waren nach Auskunft von Rother nur eine Familie, dafür aber mehrere Geschäfte betroffen. "Zum Glück gibt es in dem Bereich nicht so viel Wohnbebauung", sagte der Bürgermeister. Geschlossen wurden nach der Havarie unter anderem der Getränkemarkt an der Eichenallee, der benachbarte Döner-Laden, ein Asia-Imbiss und die Apotheke. Der Rewe- und der Netto-Markt blieben zwar weiter geöffnet. Um von Ortszentrum zu den Märkten oder zurück zu kommen, mussten Fußgänger aber den Umweg über die Fohlenweide nehmen. Für Autofahrer ist die Eichenallee in dem Bereich zurzeit aber ohnehin gesperrt.