Der Bombenverdacht auf dem Grundstück in der Lehnitzstraße 63 in Oranienburg hat sich offenbar bestätigt. Nach Angaben der Stadtverwaltung handele es sich bei dem am Freitag georteten metallischen Gegenstand mit „aller Wahrscheinlichkeit“ um eine bereits teildetonierte Bombe. Das habe eine Ultra-TEM-Untersuchung, mit der die geometrische Form der Fundstückes ermittelt wird, ergeben. Ein sofortiger Sperrkreis um den Fundort sei nicht nötig, erklärte Sprecherin Eike-Kristin Fehlauer.

Reste von Sprengstoff müssen geborgen werden

„Da in der teildetonierten Bombe vermutlich noch Reste von Sprengstoff enthalten sind, muss sie aber dennoch freigelegt und geborgen werden“, erklärte die Sprecherin weiter. Stadtverwaltung und Kampfmittelbeseitigungsdienst besprechen jetzt das weitere Vorgehen.
Dass eine Entschärfung nötig werden könnte, schloss die Stadtverwaltung am Dienstag auf Nachfrage nicht aus. Ende August 2012 musste eine teildetonierte Bombe am Bahnhof gesprengt, ein paar Tage später an gleicher Stelle ein Zerscheller entschärft werden.