Steht in Oranienburg bald schon die nächste Bombenentschärfung an? Möglich wäre es. Denn im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche wurde auf einem Grundstück an der Lehnitzstraße 63 ein metallischer Gegenstand im Boden festgestellt. Dies teilte Eike-Kristin Fehlauer von der Stadtverwaltung am Freitagmittag mit.

Sofortiger Sperrkreis ab Dienstag möglich

Laut Mitteilung der Stadt soll nun mittels UltraTEM-Verfahren herausgefunden werden, ob es sich um eine Bombe handelt. Das Ergebnis wird für den kommenden Dienstag, 8. Dezember, erwartet. Sollte sich der Verdacht bestätigen, würde auf Empfehlung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg (KMBD) sofort ein kleinerer Sperrbereich in Kraft treten, von dem das Lager der Stadtwerke, ein Gewerbetreibender sowie zahlreiche Garagen betroffen wäre.

Betroffene wurden von der Stadt bereits informiert

Wie Eike-Kristin Fehlauer bestätigt, hat die Stadt bereits vorsorglich alle Betroffenen informiert, damit diese sich auch auf den möglichen, sofortigen Sperrkreis einstellen können. Die weitere Vorgehensweise hängt vom Ergebnis des UltraTEM-Verfahrens ab.