Nach einer Empfehlung des Landes Brandenburg können in der Krippe pro Gruppe maximal sechs Kinder aufgenommen werden, im Kitabereich zehn. Da, wo unter Einhaltung der Hygienebestimmungen mehr Kinder aufgenommen werden können, wird dies auch umgesetzt. "Die Stadtverwaltung hat den Anspruch, alle Kinder in ihren gewohnten Einrichtungen unterzubringen und unternimmt ihr Möglichstes, um das auch umzusetzen", sagte Sprecherin Eike-Kristin Fehlauer.
Darüber hinaus befreit die Stadt Oranienburg alle Eltern von der Zahlung des Essensgeldes, deren Kinder nur tageweise- oder stundenweise im Rahmen der Präsenzangebote die Schule oder die Kita besuchen. Dies gilt für den Zeitraum vom 1. Maibis zum Ende der Sommerferien. "Bereits durch Eltern gezahlte Beiträge zur Essensversorgung werden zeitnah zurückerstattet", so Fehlauer. Diese Regelung gilt nicht für Kinder, die einen bewilligten Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz haben und deren Kind auch tatsächlich betreut wird. Hier ist das Essengeld zu zahlen.