Das Bethaus der früheren Gemeinde befand sich einst in der Havelstraße. In der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 wurde es von Nazis geschändet und während eines Bombenangriffs auf Oranienburg zerstört. Seit 1988 befindet sich an der Stelle eine Gedenktafel.
Die Kreisverwaltung plant auf dem Grundstück zwischen Berliner Straße und Nehringstraße einen Erweiterungsbau und nutzt dafür auch ein früheres städtisches Grundstück. "Es wäre toll, dort auch Räume für die Jüdische Gemeinde mit zu planen. Die Idee hat mich berührt", sagte Humburg. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte nach dem Terroranschlag eines rechtsextremistischen Täters in Halle gesagt: "Wir sind froh über jede Synagoge, über jede jüdische Gemeinde und über alles jüdische Leben in unserem Land."