Der parlamentarische Staatsekretär Uwe Feiler (CDU) ist in Kremmen stets ein gern gesehener Gast, insbesondere wenn er mit Geschenken kommt. Diese Woche überraschte er sogar mit einem richtig großen Präsent, einem Scheck über 51.451 Euro aus einem Fond des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für den Kremmener Wald.
Der Hilfsfonds, der für Waldbesitzer, ob kommunal oder privatwirtschaftlich, in allen Bundesländern gilt, war vom Bundesministerium aufgelegt worden und umfasste 500 Millionen Euro, die nun bundesweit ausgeschüttet werden. Der Grund: Da es nicht besonders gut um den deutschen Wald steht, soll das Geld zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung eingesetzt werden.
Der Kremmener Forst steht zwar vergleichsweise noch gut da. Dennoch ist jegliches Handeln darauf gerichtet, den Wald dauerhaft nachhaltig zu bewirtschaften und künftigen Generationen ein solides Erbe zu hinterlassen.

Revierförster Wolfgang Lützow beanttragte das Geld

Für die Stadt Kremmen kümmert sich Revierförster und Diplom-Forstingenieur Wolfgang Lützow darum und wurde so auf das Programm aufmerksam. Allerdings war ein Zertifizierungsverfahren Grundvoraussetzung, um sich für die Geldmittel zu bewerben. Lützow scheute den Aufwand nicht und stellte sich sowie die Forstbetriebsgemeinschaft dieser Herausforderung, die mit Bravour bestanden wurde.
Uwe Feiler lobte den Weitblick von Wolfgang Lützow, der die finanziellen Mittel für den städtischen Wald dringend benötigt. Bürgermeister Sebastian Busse sicherte zu, dass die überreichte Prämie vollumfänglich für den Kremmener Forst verwendet werden wird.

Dürrejahre und Borkenkäfer setzen dem Wald zu

Die letzten Dürrejahre sowie der Befall mit Borkenkäfern haben dem Kremmener Forst stark zugesetzt. Der Stadt Kremmen gehört eine Fläche von etwa 500 Hektar und macht sie dadurch zum Großgrundbesitzer in Sachen Wald. Doch das ist auch mit Pflichten verbunden.
Wolfgang Lützow kümmert sich seit 2004 um den städtischen Forst und will dies auch weiterhin tun. Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse nutze den Besuch von Uwe Feiler gleich noch, um nach weiteren Programmen. Denn die nachhaltige Gestaltung des Waldes, der zugleich auch als Naherholungsgebiet und Wirtschaftsfaktor in der Region diene, wird auch künftig nicht nur für den Revierförster alltagsbestimmend sein, sondern auch für die Kommune.
Uwe Feiler versicherte, nachzuforschen.