Zum Start der Internetseite www.kremmen-energie.de war am Mittwoch Andrea-Liane Spangenberg, die Vorstandsvorsitzende des Vereins Bioenergiedorf-Coaching Brandenburg, ins Kremmener Rathaus gekommen. Ihr Verein berät seit fünf Jahren die Stadt in allen Energiefragen und ist auch maßgeblich am Kremmener Energiestammtisch beteiligt. Zusammen mit Bürgermeister Klaus-Dieter Sasse (SPD) und dem Abgeordneten und Energiestammtisch-Begründer Reiner Tietz (Linke) gab sie den Startschuss für die Webseite.
Diese geht zeitgleich mit der Fertigstellung des Kommunalen Energiekonzepts der Stadt online. Auch die mehr als 120 Seiten des Energiekonzepts sind auf kremmen-energie.de nachlesbar. Viel praktikabler als das Studieren des Konzeptes ist jedoch das Stöbern auf der informativen und benutzerfreundlichen Webseite. Denn diese versteht sich vor allem als Informationsplattform, die Möglichkeiten zur Energieeinsparung vorstellt. So bietet die neue Homepage für Mieter wie Hauseigentümer, aber auch für lokale Firmen einen ersten Zugang, um sich den Themen Energie und Klimaschutz anzunähern. Hier gibt es detaillierte Antworten auf die Fragen: Was kann ich tun, um meine Strom- und Heizkosten zu reduzieren? Was sind erste Schritte, Maßnahmen, Möglichkeiten, um Kosteneinsparungen erreichen zu können? Woran kann ich mich orientieren? Wer kann mir helfen? An wen kann ich mich wenden?
Besonders letzterer Punkt nutzt die lokale Kompetenz, die in und um Kremmen versammelt ist. Tatsächlich kommt schon heute 80 Prozent der von der Ackerbürgerstadt und ihren Bürgern verbrauchten Energie aus alternativen Quellen. Daher ist Kremmen bei den Themen Photovoltaik, Biogas und Erdwärme ganz vorn mit dabei in Brandenburg.
Unter dem Link "Experten in Kremmen" finden die Nutzer der Webseite dementsprechend qualifizierte Fachfirmen, die bei der Umsetzung der eigenen Energie-Ideen helfen können. Und damit das ganze Projekt dann auch noch finanzierbar wird, sind auf der Internetseite ebenfalls die wichtigsten Förderprogramme aufgelistet.