Statt Artroom: Die geplante zehnte Kunstausstellung des Kunstraums Oranienwerk in diesem Herbst fällt aus. Die Galerie im alten Kaltwalzwerk wird für ein sechswöchiges Pop-Up-Restaurant genutzt.
Der Verein fand sein Ausweichquartier wieder im leeren Woba-Laden in der Bernauer Straße (früher A–Z). Dort stellen bis zum Jahresende mehr als 20 Künstlerinnen und Künstler sowie Gruppen aus. Die Werke in den neun Schaufenstern wechseln nach jeweils drei Wochen. Zusätzlich stellte die Woba ab 10. November Schaufenster in der Stralsunder, Ecke Bernauer Straße zur Verfügung. Die eigentliche Artroom soll im Frühjahr nachgeholt werden. Schon die letzte Ausstellung fand nur virtuell statt.

Wechselnde Werke nach drei Wochen

An den Ausstellungen beteiligt sind neben Mitgliedern des Kunstvereins auch das Creativ Centrum, die Comeniusschule und die Germendorfer Grundschule. Ob der geplante Tag des offenen Ateliers am 24. und 25. Oktober im Oranienwerk stattfinden könne, sei derzeit noch unklar, sagt die Vereinsvorsitzende Christiane Grintzewitsch. Bis jetzt noch geplant ist eine Lesung am 24. Oktober mit Jannes Hansen.
In den Schaufenstern stellen bis zum 9. November Angelika Leopold, Martina Witting-Greth, Pauline Markholz, Gabi Kosche, Caroline Lembke, Marita Bauer und Klaus-Dieter Metz aus. Ulla Kielczinski beteiligt die Betrachter an einem Suchspiel: Sie können fotografierte Details aus der Innenstadt erraten und mit Buchstaben ein Lösungswort zusammensetzen.