"Auch wenn uns das Tragen von Mund-Nasen-Masken im öffentlichen Raum zunächst ungewöhnlich erscheint, ist es doch ein wichtiges sichtbares Signal der Solidarität mit unseren Mitmenschen", sagte Weskamp. "Wir befinden uns noch immer mitten in der Pandemie, es gilt daher, vorsichtig mit den jetzt zurückgewonnenen Freiheiten umzugehen. Wenn wir diese erhalten wollen, dann müssen wir Rücksicht aufeinander nehmen, und zwar gerade dort, wo viele Menschen zusammen kommen." Allerdings: "Professionelle Schutzmasken sollten dabei nach Möglichkeit den Kliniken und Pflegeeinrichtungen überlassen bleiben. Denn dort werden sie dringend benötigt", so Weskamp.
Als Alternative empfahl der Landrat Schals oder Tücher, die Mund und Nase verdecken oder selbst genähte Masken. Weil nicht jeder eine Maske selbst nähen kann oder will, weist der Landkreis Oberhavel auf das bundesweite Corona-Hilfsprojekt #MaskeFürDich hin. Das in Dresden gestartete Projekt, das auch vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt wird, hat es sich zum Ziel gesetzt, mittels einer Online-Plattform die Weitergabe selbst genähter Community-Masken zu fördern. Neben Nähanleitungen gibt es fundierte Informationen über den Zweck dieser einfachen Masken sowie Hinweise zum Tragen. In einer interaktiven Karte sind außerdem engagierte Näherinnen und Näher vermerkt. Eintragen kann sich auch, wer eine Maske benötigt. Registriert sind hier unter anderem Angebote aus Hohen Neuendorf und Wandlitz. Die Website ist erreichbar unter www.maskefuerdich.de.
Aufgrund der schrittweisen Wiederöffnung der Schulen gilt bei der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) ab Montag wieder der reguläre Schulfahrplan.