Etwa 50 Frauen, Männer und Kinder hatten keine Scheu, ins Wasser zu steigen und anschließen auf der Wiese und dem Barfußpfad besondere Übungen zu machen. Die jüngste Teilnehmerin, die einjährige Henriette, verzog nicht eine Miene, als ihre Füße ins etwa zwölf Grad kalte Wasser glitten. "Wir wollen vor allem das Gleichgewicht und die Koordination fördern", erklärte Josefine Rohner. Die Physiotherapeutin gab genaue Anweisungen. Zuerst ging es ins Wasser, dann wurde geturnt, um die Kälte aus den Gliedern zu vertreiben. Die Physiotherapie-Praxis Rohner hatte einen Teil der Vorbereitung des Abkneippens übernommen.
"Wir freuen uns, dass jetzt auch viele junge Birkenwerderaner unser Angebot angenommen haben", erklärte Dethlef Runge, der für den Anlass extra ins Mittelalter-Kostüm geschlüpft war und die Anwesenden mit seinem Dudelsack unterhielt. Der HGT hatte vor einigen Jahren den Bau der Wassertretanlage initiiert. Die Anlage ist zu jeder Zeit zugänglich. Der Bauhof der Gemeinde hatte das Umfeld extra von Blättern und Steinen befreit. Auch Bürgermeister Stephan Zimniok beteiligte sich an den Übungen. Zum Aufwärmen gab es anschließend heißen Tee und viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an der Umfrageaktion unserer Zeitung zu "Wohlfühlen in Birkenwerder" zu beteiligen.
Sie wohnen auch in Birkenwerder? Wie zufrieden sind Sie mit ihrem Heimatort? Bewerten Sie Ihr unmittelbares Lebensumfeld in unserer Umfrage. In der redaktionellen Serie, die am 9. November beginnt, werten wir die Ergebnisse aus.