Das teilte Gemeindevertreter Uwe Klein (SPD) mit. Die Oberhavel-Verkehrsgesellschaft (OVG) habe eine Genehmigung mit Auflagen in Aussicht gestellt, habe eine Nachfrage von ihm ergeben. Demnach seien zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Zum einen müsse eine bisher nicht geplante Haltestelle auf dem Fürstendamm in Frohnau eingerichtet werden. Zum anderen müsse mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vereinbart werden, dass der Kiezbus die bestehende Haltestelle am S-Bahnhof in Frohnau anfahren dürfe.
Ursprünglich sollte der Kiezbus zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember an den Start gehen. Bis dahin lag aber noch keine Konzession für die Strecke vor. Zu Verzögerungen ist es auch gekommen, weil die Unterlagen im Reinickendorfer Rathaus im falschen Büro landeten. Erst durch Nachfragen von Bürgermeister Hans Günther Oberlack (FDP) gelangten die Papiere nach Angaben von Gemeindesprecher Arne Färber an den richtigen Sachbearbeiter.
Die Gemeinde investiert in den zweijährigen Probebetrieb, der mit anderen Buslinien durch Glienicke einen Zehn-Minuten-Takt gewährleistet, 885 000 Euro.
Der Kiezbus geht auf eine Initiative der Glienicker CDU/FDP-Fraktion zurück. Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde dann die Linienführung geändert. Ursprünglich sollte der Bus zwischen dem Wohngebiet Sonnengarten und Frohnau pendeln. Künftig verbindet er Schildow und Glienicke mit dem S-Bahnhof in Frohnau.