1. Realisierung des Streckenausbaus zwischen Basdorf und Berlin-Wilhelmsruh bis 2023.
2. Zeitnahe Realisierung des (anschließenden) Streckenausbaus Berlin-Wilhelmsruh nach Berlin-Gesundbrunnen und Einführung eines Halbstundentaktes.
3. Einsatz von wasserstoffgetriebenen Fahrzeugen zur Lärm- und Immissionsreduzierung.
4. Schutz der Bürger vor eisenbahninduziertem Lärm.
5. Verzicht auf Güterzugverkehr in den Nachtstunden.
6. Technische Sicherung aller Bahnübergänge in der Gemeinde Mühlenbecker Land und Verzicht auf "Läuten" an den Bahnübergängen in der Gemeinde Mühlenbecker Land.
7. Gute Kooperation mit dem Landesbetrieb Straßenwesen bei der Neugestaltung der Bahnübergänge an den Bundes- und Landesstraßen in der Gemeinde Mühlenbecker Land.
8. Minimierung der Schrankenschließzeiten zur Vermeidung von straßenseitigem Rückstau.
9. Gesicherte finanzielle Unterstützung der Gemeinde Mühlenbecker Land durch das Land Brandenburg bei den infrastrukturellen Folgelasten des Ausbaus der Stammstrecke der "Heidekrautbahn".
10. Verzicht auf den Einsatz von Glyphosat zur Unkrautbekämpfung im Streckennetz der "Heidekrautbahn".
Mit diesem Zehn-Punkte-Plan geht Bürgermeister Smaldino auch auf Forderungen der Bürgerinitiative "Dialog Heidekrautbahn" ein. Die Gruppe, die nach eigenen Angaben inzwischen zirka 150 Unterstützer hat, kritisiert den ihrer Meinung nach unzureichenden Gesundheits- und Umweltschutz, die Verwendung von Glyphosat, fehlenden Lärmschutz und lange Schrankenschließzeiten. Sie fordert unter anderem ein Nachtfahrverbot für Güterzüge, Geschwindigkeitsbeschränkung in Siedlungsbereichen sowie den Verzicht auf einen Bahnhof in  Schildow-Nord. Mit zahlreichen Transparenten machen Schildower derzeit auf ihre Befürchtungen im Zusammenhang mit der geplanten Reaktivierung der Heidekrautbahn auf der Stammstrecke aufmerksam.