"Die gesetzlichen Rahmenbedingungen binden uns die Hände", erklärt Geschäftsführerin Sybille Strehle. "Die Öffnung der Kitas und Schulen wird langsam und schrittweise passieren. Wir werden uns den Bedingungen der Einrichtungen angleichen. Wie sich die Regelungen umsetzten lassen, wird die Praxis zeigen. Die Auflagen, die wir für unsere Angebote erhalten, sind bisher noch unklar und werden zu gegebener Zeit über unsere Homepage und Facebook bekanntgegeben", teilte sie mit.
Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. "Dies war auch vor der Krise schon der Fall und verstärkt sich durch die aktuellen Einschränkungen", erklärte Sybille Strehle. "Wir finanzieren uns fast zu 50 Prozent aus den Einnahmen der Einrichtung, das heißt aus den Umweltbildungsveranstaltungen", so die Geschäftsführerin. Den anderen Teil übernehmen der Landkreis Oberhavel sowie die Gemeinden Birkenwerder und  Hohen Neuendorf. "Es ist also offensichtlich, dass uns eine wichtige finanzielle Grundlage mit der Schließung wegbricht. Meine Kollegin ist in Kurzarbeit und ich suche nach Möglichkeiten der Förderung und finanziellen Entschärfung der Lage", sagte die Geschäftsführerin.

Viele buchen spätere Termine

Wann wieder mit Einnahmen zu rechnen ist, ist unklar. "Wir wünschen uns, bald wieder Veranstaltungen anzubieten. Unsere Gäste halten uns die Treue und warten die Entwicklungen geduldig ab. Viele, die absagen, reservieren sich jetzt schon Termine für spätere Monate in der Hoffnung, dass es dann wieder möglich ist, zu uns zu kommen", freut sich Sybille Strehle über die Rückendeckung.
Einzige Einnahmequelle sind derzeit Spenden von Privatpersonen. "Auch sehr kleine Spenden können dazu beitragen, unsere Existenz ein Stück weit zu sichern", bedankt sich die Geschäftsführerin für die finanzielle Unterstützung.

Vielfältiges Leben auf dem Gelände

Tiere und Pflanzen auf dem Gelände der Waldschule lassen sich von der Corona-Pandemie nicht beeindrucken. Überall ist Leben auf dem Gelände.
Vor drei Wochen ist wieder ein Entenpaar eingezogen. Alle Nisthäuschen, die eigentlich zur Anschauung für die Gäste im Gelände hängen, sind bewohnt.
Über eine Kamera wird die Aufzucht von jungen Kohlmeisen dokumentiert.
Die Schließung wurde genutzt, neue  Schilder aufzustellen und das Maskottchen "Rabe Kunterbunt" aufzupolieren.
In der Abteilung "Bäume des Jahres" steht jetzt eine Robinie. zeit