Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) und Schulleiter Andreas Deutschländer hätten das Ereignis gern groß gefeiert. Wegen der Corona-Pandemie aber musste die Eröffnung des Erweiterungsgebäudes der Havelschule in Oranienburg am Freitagmorgen in kleinem Rahmen zelebriert werden. Die Drittklässler konnten ihr schon einstudiertes Eröffnungsprogramm zwar nicht live aufführen. Deutschländer hatte es aber auf Video aufzeichnen lassen. So wurde es am Freitag wenigstens noch auf einer Leinwand der Handvoll Gästen präsentiert. Danach durften zwei zweite Klassen dem Bürgermeister ihre neuen Räume zeigen.

13 zusätzliche Klassenräume

Der Erweiterungsbau schafft Platz für 13 zusätzliche Klassenräume und fünf Teilungsräume, ein Lehrerzimmer, eine Bibliothek, einen Raum für Sonderpädagogen sowie einen Inklusionsraum. Die Schule ist ausgestattet mit modernen digitalen Tafeln und Dokumentenkameras.
„Es gibt höhenverstellbare Fußrasten-Stühle, hochwertige Einbauschränke sowie spezielle Fünfeck-Tische, an denen schnell und flexibel eine variantenreiche Einzel- und Gruppenarbeit im Unterricht möglich wird. Die moderne Ausstattung des Lehrerzimmers ermöglicht sowohl eine gute Pausengestaltung als auch aktives Arbeiten der Lehrerkräfte“, erklärte die Stadtverwaltung.

Unterricht startet am Montag

Der reguläre Unterricht im Neubau soll am Montag für die ersten und zweiten Klassen starten. Ursprünglich sollte das Gebäude zwar schon nach den Sommerferien zur Verfügung stehen. Schulleiter Andreas Deutschländer lobte dennoch, in welcher Geschwindigkeit das Gebäude hochgezogen und eingerichtet worden sei. Auch die Ausstattung lasse wenig Wünsche offen.

Fast 700 Schüler in 29 Klassen

In der Havelschule werden 683 Schülerinnen und Schüler in 29 Klassen unterrichtet. Der Erweiterungsbau war wegen der beengten Verhältnisse im bisherigen Gebäude nötig geworden. Die Bauarbeiten hatten Anfang Mai vergangenen Jahres begonnen.