Am Freitag mussten einige aus der Warteschlange weggeschickt werden, aber sie hatten zumindest am Sonnabend noch eine Chance. Alle Generationen waren vertreten, auch wenn sich das Programm nicht direkt an Kinder richtete. An beiden Abenden herrschte tolle Stimmung, zum Teil auch unabhängig vom gezeigten Film. Die Abende endeten jeweils mit Applaus.
Die Vorbereitungen für die Großveranstaltung waren schon wegen der nötigen Hygienemaßnahmen erheblich. 9 000 Euro wurden dafür aus dem Bürgerhaushalt der Stadt verwendet. Den Freitagabend sponserte die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) d­arüber hinaus mit einer nicht genannten Summe.
Ariane Fäscher, Marketing-Fachbereichsleiterin der Stadt, zog am Sonntag eine positive Bilanz. Gelegentlich hatten Gäste an den Catering-Ständen und den sanitären Einrichtungen an die Maskenpflicht erinnert werden müssen, weitere Vorkommnisse gab es nicht. Der Marketing-Fachbereich hatte die Veranstaltung mit der Agentur "Potential" vorbereitet. Security-Leute waren vor Ort, und, bedingt durch die Corona-Vorkehrungen, war auch zusätzliches Reinigungspersonal nötig.
Bis 2 Uhr haben Kräfte der Verwaltung und Helfer am Sonntag abgebaut und aufgeräumt. "Im Großen und Ganzen haben die Gäste den Sportplatz sehr ordentlich wieder verlassen", sagt Ariane Fäscher. Hohen Neuendorfer Kinonacht ist ein Wunsch, der im Bürgerhaushalt sicher nicht zum letzten Mal geäußert worden ist.