Jetzt sind davon auch die geplanten Ortsrundgänge am 3. Mai und am 7. Juni betroffen, informiert Ulrike Unger. Das gelte ebenso für den ergänzenden Lichtbildervortrag am 23. Juni im Bürgersaal. Mit dieser "Geschichte im Dreierpack" wollte die Historikerin insbesondere Familien und Neubürger ansprechen. "Sobald es wieder möglich ist, werden wir die Veranstaltungen natürlich nachholen", verspricht Ulrike Unger.
Kinder und Erwachsene würden nun später erfahren, wie aus einem nacheiszeitlichen Sumpfgebiet, das im 17. Jahrhundert als "Lehebruch" bezeichnet wurde, allmählich ein Ort zum Wohnen wurde. Erst im 19. Jahrhundert kam Leben ins bis dahin unbewohnte und immer noch recht feuchte Forstrevier.
Die weitere Entwicklung bis zur Selbstständigkeit als Gemeinde vor gut 90 Jahren dürfte für junge und alte Leegebrucher gleichermaßen spannend sein. Ergänzend dazu gibt es einen Bildervortrag im Bürgersaal.  Dabei wird dann auch die für Leegebruchs Geschichte  bedeutende Rolle der Pferde beleuchtet.  "Ich freue  mich auf ein gesundes Wiedersehen in Nach-Corona-Zeiten", teilt Ulrike Unger mit.