Ein offenbar verwirrter Mann hielt am Donnerstag gegen 15 Uhr Mitarbeiter einer Krankenkassen-Filiale in Oranienburg in Atem. An der Bernauer Straße forderte der Berlin Cannabis, das ihm sein Arzt offenbar verschrieben hatte. Er sei im Besitz eines entsprechenden Rezeptes, hieß es von der Polizei.
Nachdem die Mitarbeiter der Krankenkasse darauf hinwiesen, dass die enstprechende Gesetzesänderung, Cannabis zu medizinischen Zwecken auszugeben, noch nicht abschließend beschlossen und auch nicht vor März damit zu rechnen sei, wollte der Mann die Filiale in die Luft sprengen. Die Mitarbeiter riefen die Polizei.
Derweil flüchtete der Mann. Die Polizei verständigte die Kollegen in Berlin, weil der Kunde der Kasse seinen Wohnsitz in der Berlin hat. Die Berliner Polizei fand den Betreffenden dann auch tatsächlich in seiner Wohnung. Dort machte der Kranke einen sehr verwirrten Eindruck. Wie Dörte Röhrs, Sprecherin der Direktion Nord informiert, sollte der Mann dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt werden.
Verletzt wurde bei der Aktion niemand. Die Mitarbeiter der Krankenkasse kamen mit dem Schrecken davon.