Johanna Hornig ist seit 1. Oktober neue Klimaschutzbeauftragte in Oranienburg. Die Stellenbesetzung geht auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zurück. Johanna Hornig lebt in Oranienburg und war acht Jahre lang Klimaschutzmanagerin im Landkreis Havelland. Die 38-Jährige hat einen Bachelor-Abschluss in Geografie und Politikwissenschaften sowie einen Master für Umweltwissenschaften.
Die nun unbefristet besetzte Stelle ist im Baudezernat angesiedelt. Sie wird eine Querschnittsaufgabe für alle Verwaltungsbereiche sein, teilte die Stadtverwaltung mit.
Die neue Managerin soll ein Konzept mit aktuellen Anforderungen erstellen, das über den Einsatz von E-Autos im Verwaltungsfuhrpark und Recyclingpapier in den Druckern hinausgeht. Johanna Hornig werde an der Erstellung eines städtischen Klimaschutzkonzeptes mitwirken und Maßnahmen zur Energieeinsparung und zum Ausbau Erneuerbarer Energien entwickeln. Geplant sei zudem eine Arbeitsgruppe Klimaschutz innerhalb der Stadtverwaltung.
„Wir haben beim Klimaschutz schon viel angestoßen und umgesetzt“, sagte Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos). Dieser Weg solle konsequent weitergegangen werden. „Deshalb freue ich mich sehr, dass wir mit Frau Hornig eine qualifizierte Mitarbeiterin gewinnen konnten, die viel Erfahrung und Wissen in diesem Bereich mitbringt“, so Laesicke.

Konzepte für Energie und Verkehr

Themen könnten auch Radwegekonzepte, erneuerbare Energien und Energieeffizienz sein, sagte Baustadtrat Frank Oltersdorf. Nach dem Auslaufen der früheren Stelle war auch davon die Rede, dass die Stadtwerke Oranienburg Aufgaben zum Klimaschutz übernehmen sollten.
Im Beschlussantrag zum Klimaschutzkonzept heißt es, dass Kommunen eine besondere Bedeutung beim Klimaschutz zukomme, denn ein großer Teil der klimarelevanten Emissionen wird in Städten, Gemeinden und Kreisen erzeugt.
Oranienburg hatte bis 2015 gemeinsam mit Hennigsdorf und Velten drei Jahre lang eine Klimaschutzmanagerin beschäftigt. Als die Förderung für den Regionalen Wachstumskern durch das Bundesumweltministerium auslief, wurde auch der Vertrag nicht verlängert.Nach dem Auslaufen der früheren Stelle war auch davon die Rede, dass die Stadtwerke Oranienburg Aufgaben zum Klimaschutz übernehmen sollten.