"Momentan sind wir in Oberkrämer zehn Mitglieder." In den vorigen Wochen und Monaten kamen sie aus Schwante, Bötzow und Vehlefanz hinzu. Teilweise entstand der Kontakt über die Willkommensinitiative WOLV. Die kritische Masse ist damit erreicht. "Den Ortsverband haben wir geplant und um Leegebruch erweitert." Denn dort gibt es ein ähnliches Problem: Nur zwei Grüne gibt es im Ort. "Deshalb machen wir das zusammen."
Bisher sind die Grünen in Leegebruch und Oberkrämer unter dem Dach des Kreisverbandes organisiert. Als eigener Verband könne dieser beispielsweise selbst bestimmen, wer bei einer Wahl kandidiert. Der Umweg über den Kreisverband fällt weg. "Die Unterschiede sind zwar marginal, aber so haben wir ein offizielles Konstrukt und können dementsprechend nach außen auftreten", sagt Jörg Ditt.
Zudem könne der Verband die Ressourcen auf lokaler Ebene bündeln. "Es ist praktisch, wenn von acht bis zehn Mitgliedern jedes seinen eigenen Schwerpunkt hat." Jörg Ditt erhofft sich mit dem Ortsverband ein wenig mehr politische Schlagkraft.
Die Gründung des neuen Ortsverbandes der Grünen findet am Dienstag, 29. Oktober, um 19 Uhr statt. Ein Ort für die öffentliche Veranstaltung muss noch gefunden werden.