Maik Hante gehört zu den Betreuern der Jugendlichen bei SIMEP. Der Schildower war 2013 als Schüler des Neuen Gymnasiums Glienicke von seiner Lehrerin Dr. Karin Eckermann auf die Idee gebracht worden, daran teilzunehmen. "An Politik und Europa war ich immer schon interessiert. Ich habe damals für die EVP-Fraktion Polen repräsentiert", sagt er. Der inzwischen 20-jährige Lehramtsstudent war begeistert, kann diese anschauliche Form des Politikunterrichts deshalb nur weiterempfehlen. "Es wird an den zwei Tagen auch richtig viel gearbeitet und debattiert", weiß er. Als Betreuer ist er in diesem Jahr für die Landesgruppe Frankreich zuständig, wiederum für die EVP-Fraktion. Sein Fachgebiet ist TTIP. Insgesamt sind 400 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland eingeladen, an der SIMEP teilzunehmen. Neugier und die Freude am Diskutieren müssen die Schüler mitbringen, besonderes Vorwissen sei aber nicht nötig, so Maik Hante. Vor Ort gibt es ein bisschen Einführungsmaterial, auch tatsächliche Abgeordnete sind dabei und unterstützen die Diskussion.
Für die Teilnehmer ist die zweitägige Veranstaltung kostenlos, für den Freitag bekommen die Jugendlichen auch eine Befreiung vom Unterricht. Organisiert wird die zweimal jährlich stattfindende Simulation (die zweite im Dezember ist bereits ausgebucht) von der Jungen Europäischen Bewegung Berlin-Brandenburg, einem gemeinnützigen und überparteilichem Jugendverband. Die JEB wirbt erklärtermaßen für Vielfalt und Einigkeit in Europa. SIMEP wird vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung gefördert.
Wer sich für eine Teilnahme interessiert, meldet sich unter www.simep.eu. oder unter 030 97005492 bei den Koordinatorinnen Lena Herzog und Ulrike Döbel.